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F-J-H Stiftung - Für Gesundheit, Bildung und soziale Transformation

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Interview – Gesundheit als gesamtgesellschaftliche AufgabeHerunterladen

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🎙️ Interview: Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Gesprächspartner: Frank Happerschoß, Gründer und Projektleiter der F-J-H Stiftung Thema: Ganzheitliche Gesundheit als strategische Herausforderung für Verwaltung und Gesellschaft

🟦 Frage 1: Herr Happerschoß, wie definiert die F-J-H Stiftung den Begriff „Gesundheit“?

Antwort: Wir verstehen Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern als ein Zusammenspiel körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren. Gesundheit ist kein isoliertes medizinisches Thema, sondern eine Querschnittsaufgabe, die Bildung, Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und digitale Infrastruktur gleichermaßen betrifft. Unser Ziel ist es, Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu verankern – von der Kommune bis zur Bundesebene.

🟦 Frage 2: Was bedeutet das konkret für die Arbeit der Stiftung?

Antwort: Wir setzen auf regionale Modellprojekte, die bundesweit als Impulsgeber dienen können. Dabei arbeiten wir interdisziplinär und sektorenübergreifend. Unsere Projekte sind so konzipiert, dass sie sowohl für Bürger:innen als auch für Verwaltung und Politik anschlussfähig sind. Wir entwickeln praxistaugliche Lösungen, die sich in bestehende Strukturen integrieren lassen – etwa durch digitale Schnittstellen, partizipative Formate oder neue Verwaltungslogiken.

🟦 Frage 3: Können Sie ein Beispiel für ein solches Modellprojekt nennen?

Antwort: Gerne. Das Projekt ALLin1one – Ganzheitliche Gesundheit im Einklang verfolgt einen niedrigschwelligen Ansatz zur Gesundheitsförderung in ländlichen Regionen. Es kombiniert Prävention, Gesundheitsbildung und soziale Teilhabe. Ziel ist es, Familien, Senior:innen und vulnerable Gruppen zu erreichen – und gleichzeitig kommunale Strukturen zu entlasten. Wir arbeiten hier eng mit lokalen Akteuren, Gesundheitsämtern und Bildungseinrichtungen zusammen.

🟦 Frage 4: Wie unterstützt die Stiftung die öffentliche Verwaltung konkret?

Antwort: Mit dem Projekt PAD€Rborn – Sozialstaat 2.0 entwickeln wir neue Denkansätze für die Verwaltung. Dabei geht es um digitale Bürgerdienste, transparente Prozesse und die Integration von Gesundheitsaspekten in die kommunale Steuerung. Wir liefern konzeptionelle Vorlagen, begleiten Pilotphasen und bieten Schulungsformate für Verwaltungsmitarbeitende. Unser Ziel ist es, die Verwaltung als aktiven Mitgestalter von Gesundheit zu stärken.

🟦 Frage 5: Welche Rolle spielt die Digitalisierung in Ihrem Ansatz?

Antwort: Eine zentrale. Mit BonMEDn – Medizinische Innovation und Digitalisierung fördern wir telemedizinische Ansätze, digitale Gesundheitsbildung und die Vernetzung von Versorgungseinrichtungen. Gleichzeitig achten wir auf Datenschutz, Barrierefreiheit und die Anschlussfähigkeit an bestehende Systeme. Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur Verbesserung von Lebensqualität und Effizienz.

🟦 Frage 6: Was wünschen Sie sich von politischen Entscheidungsträgern?

Antwort: Mut zur sektorübergreifenden Zusammenarbeit und Offenheit für neue Denkmodelle. Die Herausforderungen in Gesundheit, Bildung und sozialer Teilhabe lassen sich nicht mehr isoliert lösen. Wir laden Ministerien, Kommunen und Institutionen ein, mit uns gemeinsam neue Wege zu gehen – pragmatisch, partizipativ und wirkungsorientiert.

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